Ankomst i Sjobakken

Tag 19 bringt 27 Grad und Sonnenschein ab 3 Uhr morgens.

Am Morgen gingen wir daher im Fluss bei den Stromschnellen baden. Also die eine mehr und der andere weniger. Das Wasser hatte nur 18 Grad und auf 3 wollten Merle und ich hinein springen. Also „en“, „to“, „tre“ – und die einzige, die im Fluss schwamm, war ich. Das war nur für Merle und Christian lustig, doch ich war richtig stolz auf mich. Anschließend lagen wir auf einem Stein im Fluss und trockneten in der Sonne rasch wieder ab. 

Gegen Mittag verließen wir den Platz, gingen noch einkaufen, ein Lakritz-Eis essen und die Gasflasche nachfüllen. All dies in dem kleinen Örtchen Grong – und egal, ob wir im Rema 1000 oder bei der Gastankstelle waren, alle Menschen hier waren außerordentlich freundlich und sagten, dass es viel zu heiß sei. 

Wir kamen spät los und fuhren direkt durch. In Mosjoen ließen wir die pittoreskte Sjögata links liegen und bestiegen auch nicht bei der Hitze die Helgelandstrappa. Etwa drei Stunden später kamen wir auf dem kleinen Campingplatz „Sjobakken“ in Ytre Levang an. Hier wollten wir eigentlich unsere bekannten Theo und Ute überraschen, doch diese haben ihre Reisepläne kurzfristig geändert und wir haben sie daher just verpasst. 

Auch hier war das Wetter herrlich bei 24 Grad uns Sonnenschein. Am Himmel gen westen sahen wir jedoch schon die Schlechtwetterfront aufziehen. Laut App sollte diese Front ganz Norwegen treffen und die Temperaturen innerhalb von 12 Stunden von 27 auf 11 Grad runterdrücken. Gegen spätem Nachmittag kam zur Hitze unpassend seltsam heftiger Sturm auf.

Als der Sturm nachließ, holten wir den Grill heraus, um uns Burger zu braten. Da fing es natürlich an zu regnen. Also grillten wir unter der Markise. Der Regen war schließlich noch warm. 

Neben uns stand eine deutsche Familie mit zwei Kindern: Ama und Paulina. Merle freundete sich rasch mit ihnen an und wir sahen sie den ganzen Abend kaum noch.

Christian versuchte sein Angelglück nach dem Regenschauer am Abend auf dem Steg. Leider vergeblich. Währenddessen verbrachte ich den Abend mit Nicole und Ingo – unseren hiesigen Nachbarn von „nebenan“ im Hotell Rainbow am Lagerfeuer bei einer Flasche Wein.

„Christian, wie war der Tag heute zusammengefasst?“ – „Wir haben keine Fische gefangen.“

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