La Provence la Provence sing (Sceautres)

Es hat erneut die ganze Nacht geregnet. Meine Idee, unter einem Baum zu nächtigen bei den France Passion-Leiten von „Artisans de Madagascar“, erwies sich als Kontraproduktiv. Statt gleichmäßigem Regen kamen immer wieder große Tropfen, die uns die Nacht wach hielten. Dementsprechend war unser Morgen recht zerknirscht und ebenso verregnet wie die Nacht. Die Wolken hingen tief und traurig zwischen den Bergen.

Die Gastgeber wollten auch irgendwie nichts verkaufen, so dass wir dann einfach gefahren sind. (Achtung! Die zwei Fußhupen können frech werden und beißen). Unser Wweg führte uns zuerst nach Oyonnax: Tanken, Riesensupermarktshoppen und halb Decathlon leerkaufen. Anschießend klemmten wir uns auf die Autobahn Richtung Sonne und fuhren, was das Zeug hielt.

Als wir erst einmal runter waren von den Bergen der Franche-Comte, wurde es sogar relativ schön und relativ warm im Vergleich zur kalten feuchten Nacht. Bei Lyon kamen wir im Rhone-Tal an und fuhren bis in die Provence. Auf dem Rastplatz Saint Rambert fanden wir eine Möglichkeit, das WC zu leeren sowie 3! Spielplätze für Merle. Wir machten eine ausgiebige Pause mit Blaubeeren, Erdbeeren, Joghurt und Restschokokuchen.

Dann fuhren wsir noch ein Stündchen weiter bis nach Sceautres. Dort gibt es, raus aus dem flachen Rhone-Tal-die Berge rauf kurbeln, dort wieder relativ flaches Plateau habend, einen Bauernhof, der Schweine und Schafe im Freiland hält und eine eigene Schlachterei hat. Wir haben noch nie Schweine gesehen, denen es so gut geht wie diesen hier und sind begeistert.
Die Schwiegertochter der Bauern und ihr Mann wiesen uns ein und wir hatten einen riestigen Rasenplatz für uns ganz alleine. Nach einem Abendspaziergang, mediterranen Nudeln sowie einer Runde Wikingerschach fiel Merle in ihr Bett und wir kurze Zeit später ebenfalls.

Fazit heute:
a) es kam das erste Mal „wann gehe ich wieder in den Kindergarten?“ – es wird Zeit für einen längeren stationären Aufenthalt auf einem Campingplatz mit Kindern
b) dies ist der erste von 4 Frankreichreisen, wo bei jeder Station jemand Englisch oder Deutsch fließend sprechen konnte (auf Holz klopf)

daher für heute: „Gugten Tag schöne Frau.“ und „Ich esse gerne Kartoffensalat“
eure Ncole

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