la vie Zen – oder: durch die Taubenlochschlucht auf den Reikiberg (Maisons-du-bois Lievremont)

Die Nacht über hat es geregnet, aber der Morgen war trocken. Nach einem schönen Frühstück ging es für uns weiter gen Süden, runter die Kürvchen des Schwarzwaldes hinein ins Rheintal. Wir fuhren in die Schweiz, wo wir schnell von der Autbahn abfuhren, da dort Vignettenpflicht herrscht. 40 Franken und eine Vignette später fuhren wir wieder auf die Autobahn und hinauf den Berg.

Unser Wanderstop heute hieß Taubenlochschlucht (an der Schüß) und liegt in Biel. Nicht so ausgeschildert, dass wir es gefunden hätten, fanden wir zufällig den Parkplatz am „Ende“ der Schlucht und wanderten kurzerhand einmal zurück und wieder hin. Die Schlucht ist sehr sehenswert, die kleinen Wasserkraftwerke und die vielen Brücken über der Schlucht lassen einen wissen, dass man nicht im Niemansland unterwegs ist. Unserem Spaß haben diese Dinge keinen Abbruch getan.

Zwei Stunden später waren wir wieder am Bus und fuhren weiter durch die Schweiz bis nach Frankreich in das Tal der Doubs.
Der Teil der Schweiz, durch den wir dieses Mal gefahren sind war geprägt von großer Industrie, grauen Städten mit vielen hohen Wohnsilos. Das war nicht so, wie wir uns die Schweiz vorgestellt hatten. Da haben wir wieder etwas gelernt.

Als wir über die Grenze fuhren und wieder in Frankreich ankamen, war sofort von Hochhäusern keine Spur mehr; eine völlig andere Welt und für uns Touristen wesentlich ansehnlicher.
Das Doubstal (und seine Zuflüsse in der Franche-Comte) sind wirklich absolut sehenswert. Der Fluß fließt träge durch gelbe Löwenzahnwiesen, kleine Örtchen hier und da, hohe Felswände hier und da. Einfach klasse.
Wir fuhren bis zum kleinen Örtchen Maisons-du-bois Lievremont und von dort noch 2 km weiter bis zu einem Weiler namens le Bugnette, der ganz neu France Passion anbietet.

Als wir ankamen war es schon sehr spät, fast 18 Uhr, aber es war niemand daheim. Wir überlegten kurz, was wir tun, hofften aber aufgrund der Uhrzeit, dass noch jemand heimkommen würde.
Und so war es auch. Wir waren grade mit dem Abendessen fertig, als Florence und Marc ankamen. Sie waren sehr glücklich, denn wir waren ihre allerersten france-Passion-Gäste überhaupt. Sie luden uns zu sich ein und schenkten uns Pastisse und Bier ein und reichten dazu den für die Region typischen Käse nachems Comté.

Die beiden leben auf einem Resthof mit drei Katzen und bieten nebenberuflich Wohlfühlmassagen und Reiki-Behandlungen an. Darauf wollen wir morgen nochmal zuückkommen. (www.une-vie-zen.fr)

Der Abend mit den beiden war wunderschön und kurzweilig, die beiden haben viel erlebt und berichten gerne von ihren Erfahrungen, wenn sie gefragt werden. Marc war 15 Jahre z.B. Profifußballer in der 2. Liga. Zu kurz war er, da Merle um 20:30 Uhr ins Bett musste. Wir Deutschen waren noch ein wenig steif beim allerersten Mal Küsschen-links-und-rechts, aber ich habe Hoffnung, dass wir das noch lernen können.

Salut für heute
eure Nicole

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