Trollstigen

Tag 31: Kraakholmen – Trollstigen – Gudbrandsjuvet

Der Tag begrüßte uns mit einem herrlichen Morgen mit einer tollen Lichtstimmung und viel Sonnenschein. Unser Frühstück heute bestand unter anderem aus Polarbröd, dem weltbesten prämierten Blauschimmelkäse und einer neu erstandenden Rentierwurst. Paradiesisch!

Es war völlig windstill. Das bedeutete, dass Mücken, Knots, Wespen und Bremsen uns völlig unvorbereitet attackieren. Es dauerte nicht lange, da hingen wir den Mückenvorhang wieder in die Tür und ließen ihn dort bis zum Ende der Reise.

Warm und sonnig ging unsere Reise in die Fjorde weiter. Wir fuhren mit einer kurzen Fähre und schon waren wir nicht mehr an der Norwegischen See, sondern in Fjordnorwegen mitten in den Bergen.

Die erste Straße, die wir nahmen waren die zu den Trollstigen. Auf dem Weg hinauf sah ich neben der Straße Bäume, Fichten und Gräser in weißem Gespinst und dachte sofort an einen Schädling. Doch Christian konnte es auflösen: Es war Altweibersommer und der Tau in der Sonne ließ alles brilliant weiß glitzern.

Tatsächlich ist es hier Ende August schon etwas herbstlich. Die ersten Blätter werden gelb, der erste Neuschnee liegt schon ganz oben auf den Bergen und der Tau lässt die Spinnenfäden silbrig schimmern.

Dann kamen die Trollstigen. Serpentine um Serpentine ging es den Berg hinauf von Meeresniveau bis auf 850 Meter. Die teilweise einspurige Straße war herrlich leer. Als wir hier mit den Motorrädern 2011 waren, waren wesentlich mehr Touristen unterwegs.

Oben war das Besucherzentrum nun komplett fertig. Wir haben es auch schon im Umbau gesehen. Wir machen Stopp auf dem großen Parkplatz und haben hier unterschiedliche Eindrücke. Während es für Christian total leer ist (der Parkplatz war vielleicht zu 5-10 % gefüllt, wenn überhaupt), war es für mich total voll (wegen Corona und im Vergleich zur bisherigen Reise).

Wir wanderten die gut ausgebauten Wege entlang, machten eine Teepause an den Picknickbänken und ließen Merle lange an dem kleinen Bach spielen. Nie waren 13 Grad und Sonnenschein so warm wie hier oben.

Anschließend fuhren wir ein Stückchen weiter zum Gudbrandsjuvet, wo wir uns für die Nacht rüsteten. Das beduetet: Wäsche waschen, duschen, spielen, kochen und glücklich sein. Der Campingplatz hatte einen schönen Sandkasten, eine Schaukel, eine Hängematte und eine in den Hang gebaute Rutsche. Da war das Müdesein am Abend vorprogrammiert.

Bis morgen, eure Nicole

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