Ruhepause

Tag 26 und 27: Sjöbakken

Heute haben wir es uns gut gehen lassen. Wir haben versucht, vom Steg aus zu angeln. Aber bis auf Tang, meine eigene Angel und einen Seestern habe ich nichts gefangen.

Auf dem Spielplatz ist in der Zwischenzeit ein Sandkasten neu angelegt worden. Der Sand hier in Norwegen besteht aus Gesteinsmehl, aber das tut dem Spaß keinen Abbruch.

Zuerst wollte Merle mit dem elektrischen Bagger baggern. Wir wurfen also 20 Kronen (2 Euro) ein und Merle verstand 1,5 Minuten nicht, wie die Hebel funktionieren. Anschließend durfte Christian noch freutig mit dem Bagger spielen, bis die kurze Zeit um war.

Anschließend bauten Merle und ich eine riesige Ritterburg inklusive angrenzendem Dorf, Schwimmbad und Autobahn in den Sand. Es war ein Spaß, von dem wir uns dann im Café Rosenteddy gemeinsam erholten.

Neben viel Erholung, Wäsche waschen und in der Sonne trocknen lassen, Steine bemalen und mit-dem-Neoprenanzug-im-Wasser-planschen passierte nicht viel.

Andi kam von seiner Angelzour wieder und hatte einen Dorsch übrig, den er uns schenkte. DANKE! Wir genossen den tollen Fisch mit Kartoffeln und Erbsen und Möhren abends draußen in der Sonne.

Da machte es auch nicht viel, dass die Kinder des Hauses ab Abend noch mit dem großen Bagger unsere Burg dem Sandboden gleich machten. Ist wieder viel Platz für Neues.

Theoretisch wollten wir am nächsten Tag fahren, da schlechtes Wetter angesagt war. Doch wir konnten uns gestern nicht über die Route einigen. Da wir das schonmal nicht konnten und im Nachhinein gemerkt haben, dass damals weder Route A noch Route B für uns gedacht waren, haben wir auch jetzt nach einem „Plan C“ ausschau gehalten. Und der hieß: Das Wetter wird nicht so schlecht, wir bleiben noch einen Tag länger.

Lustigerweise war das Wetter tatsächlich nicht annähernd so schlecht wie vorhergesagt. Statt den ganzen Tag Dauerregen gab es ab und zu einen Schauer und ab und zu Sonnenschein.

Da unsere Sandburg zerstört worden ist, bauten Merle und ich heute im Sandkasten das norwegische Straßennetz im Miniformat nach: Brücken, Tunnel, Hohlwege, Berge und so weiter. Das machte uns beiden viel Spaß.

Bis etwa 13 Uhr bleibt der Tag komplett sonnig und trocken. Christian und ich haben noch am Steg geangelt, aber bis auf Tang wieder nichts gefangen.

Dann haben wir von Bettina einen frisch geangelten großen Seelachs geschenkt bekommen. Ich durfte diesen selber filettieren und Dank ihrer Hilfe und meiner Erstausbildung von Theo vor 4 Jahren klappte das auch erstaunlich gut. Wir waren sehr dankbar für das Seelachs-Geschenkt und bedankten uns glücklich.

Um 15:30 – im strömenden Regen – buken Ute und Kirsten im Hotel Rainbow Waffeln für alle. Merle und wir freuten uns sehr. Christian und ich genossen Tee und Waffeln, wärehnd Merle sich daran erfreute, Waffeln essend auf den alten Sofas herumspringen zu dürfen.

Am Abend hat Christian die Fischsuppe nach Fritjofs Rezept gekocht und wir haben wunderbar zu Abend gegessen. Für Merle gab es „Wartewürstchen“ und Brot. Brot und Fisch, wie auf Gjeröy.

Den Tag abgerundet haben wir dann, indem wir das hausgemachte Eis gegessen haben, das wir auf dem Hof Aalan Gaard auf den Lofoten gekauft hatten. Ich hatte Lakritzeis und Christian Mango-Chili.

Vollkommen stuffed fielen wir anschließend in die Federn. Morgen geht es weiter.

Eure Nicole

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Verwandte Beiträge

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben