zurück zu den Wurzeln – natürlich mit Gerwürztraminer! (Andlau)

Heute morgen weckte uns wieder das schöne Wetter. Und die drei Hofhunde.

Da der Bauernhof nicht umsonst „les grandes vents“ heißt, ist es draußen allerdings empfindlich kalt und wir outen uns als im-Wagen-Frühstücker. Anschließend fahren wir wieder über die Grenze nach Deutschland zurück und besuchen den Baumwipfelpfad an der Saarschleife.

Mit Kind dauert die Begehung etwa zwei Stunden, wobei sämtliche Spielgeräte ausgiebigst bespielt werden. Hoch ging es auf dem Klippen der Saarschleife auf einen 42 Meter hohen Turm (Gruß an Douglas Adams). Die Aussicht war famos und wir genossen unseren Ausflug sehr. Sehr empfehlenswert!

Anschließend ging es weiter, wieder über die Grenze nach Frankreich. Aber nicht, ohne vorher einmal guten deutschen „günstigen“ Kraftstoff zu tanken. So standen wir in einer langen Schlange an der letzten Tanke vor der Grenze. Einsame Idee und offensichtlich lohnenswert.

Merle schlief etwa eine Stunde und verpasste den Ort namens „Merlebach“, als er an uns vorüberzog. Als sie wach wurde, machten wir eine „Eispause“ auf der (leider mautpflichtigen) französischen Autobahn und fuhren dann noch 1,5 Stunden weiter. Merle machte das gut mit. Natürlich kam oft ein „wann sind wir angekommen?“ oder „Ich kann nicht mehr aushalten.“, aber dennoch können wir uns nicht beschweren.

Kurz vor dem Ziel fanden wir bei einem „Super U“ eine Möglichkeit, unser WC kostenfrei in einer entsprechenden Station zu leeren.

Um etwa 17 Uhr kamen wir dann am Ziel an: Domaine Robert Wohleber in Andlau im Elsaß. Er war unsere allererste France-Passion-Anlaufstelle vor zwei Jahren gewesen und hat auch die allererste Wein-Degustation mit uns gemacht. Und darüber hinaus noch den besten Wein gehabt 😉
Er ist nun kein Mitglied von France Passion mehr, aber für uns macht er gerne eine Ausnahme und nimmt uns für die Nacht auf. Natürlich kaufen wir auch wieder bei der Degustation ein: Grauburgunder und Gewürztraminer (können wir beide aus beiden Jahren, die wir hier waren, empfehlen) und genießen dazu ein echtes französisches Vollkorn-Baguette mit Früchten aus der Boulangerie von gegenüber. Frische Backwaren nicht von der Stange oder aus der Retorte – diese Tradition vermisse ich in Deutschland sehr.

stilecht nur aus der Metalltasse!

Wir fühlen uns gleich heimisch. Irgendwie hat der allererste Ort, den man besucht irgendetwas magisches. So ist es auch hier. Zwar hat sich vieles verändert, aber dennoch ist auch vieles gleich geblieben uns es ist wie ein nach-Hause-kommen.

Ohne Heimweh sage ich für heute au revoir
eure Nicole

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Verwandte Beiträge

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben