die fast-Vier-Burgen-Wanderung

Mit einem frischen Baguette aus dem kleinen Ort Bad Niederbronn, in dem wir übernachtet haben, und viel Sonnenschein sind wir heute in den Tag gestartet. Nach dem Frühstück besuchten wir noch die schöne Kirche im Ort, zogen eine Tageslosung und fuhren weiter. Unser Zufallsziel des Tages ist der Wanderparkplatz bei Burg Fleckenstein. Hier startet die 4-Burgen-Rundtour und wir wollen einen Teil davon erwandern. 

Vom Parkplatz ist man in wenigen Minuten bei Chateau fort de Fleckenstein. Hier gibt es – Memo für später – eine Schlossbesichtigung, einen Schloss-Aktiv-Spielplatz sowie ein kleines Spielschloss für Kinder (sowie einen Rabatt für den Baumwipfelpfad bei Weißenburg). Also lassen wir die Burg für heute liegen und wandern weiter. Hier kommen wir nochmal mit Merle vorbei. Direkt an der Burg geht es los. Es gibt zwei Pfade, einen „Steinpfad“ und einen normalen Pfad. Wir entscheiden uns für den Steinpfad, der steil bergauf über den felsigen Kamm geht. Hier kann man theoretisch die schönen roten Sandsteinfelsen erklettern. Uns reicht auch das Staunen und Entlangwandern im strahlenden Sonnenschein. Überall finden wir Esskastanienbäume, die uns mit ihren Früchten bewerfen, als ob sie uns etwas damit sagen wollen. 

Nach dem Kammpfad biegen wir am Col du Hohenburg ab in Richtung Burg Löwenstein. Einer schönen alten Ruine aus rotem Sandstein mit herrlicher Fernsicht.

Von dort aus keine 5 Minuten entfernt liegt die Burg Hohenburg. Eine weitere schöne alte Ruine aus rotem Sandstein mit herrlicher Fernsicht. Von hier aus sieht man auch wunderbar die vierte Burg, die Wegelnburg, die auf dem nächsten Hügel, aber schon in Deutschland liegt. Diese lassen wir für einen weiteren Besuch und kehren um, vorbei am Maidenbrunnen, um etwas zu trinken und den „normalen“ Weg zurück zur Burg Fleckenstein.

Auf dem Rückweg sammeln wir eine ganze Tüte Esskastanien ein. Alles in allem waren es heute etwa 6 km und 3 Stunden mit Aufenthalt. Wir haben einen Tipp für einen 2-Sterne-Campingplatz  mit Restaurant bekommen, wo man gut und günstig Flammkuchen essen und ein Feuerchen vor dem Bus machen kann. Daher fahren wir nach Bremendell bei Sturzelbronn. Aber „Dienstags Ruhetag“ sowie ein „Feuer verboten“-Schild. Das solle es wohl nicht sein.

Daher fahren wir zurück nach Niedersteinbach. Hier ist uns das „Au cheval blanc“ aufgefallen, wo man mit dem Wohnmobil übernachten und gut und teuer essen kann. Hier in dem wirklich schönen Örtchen bleiben wir. Wir trinken unseren Nachmittagstee hier in einem kleinen Pavillon mitten im Garten, besuchen die kleine Dorfkirche und dürfen – gegen Einwurf  von 10 Euro – auch die Sauna des Hotels benutzen. Es ist herrlich – wir waren seit Corona nicht mehr in der Sauna! 

Am Abend gehen wir dann im Restaurant essen. Es ist ganz mondän, wirklich sehr schick und hat vielleicht sogar einen Stern. Es ist für unseren Geschmack etwas zu „gehoben“, da haben wir es normalerweise lieber urig und gemütlich, aber man soll ja ab und an seine Komfortzone verlassen. Wir haben uns beide für den vegetarischen Burger entschieden und er war so lecker, dass wir ihn daheim unbedingt einmal nachkochen wollen. Zum Ausklang des Abends sitzen wir dann in dem Pavillon neben unserem Wohnmobil und trinken Cidre unterm Sternenhimmel. 

Merle und Oma in Norddeich sind 2 Tage hintereinander über 10.000 Schritte gewandert und Dank der vielen guten Seeluft immer schön müde. Heute waren sie im Seehundauffangstation. 

 

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