der alte Königsweg „Vindhellavegen“

wir haben Tag 13 unserer Reise und da das Wetter heute recht mies war, entschieden wir uns gegen eine 2*2-km-Wanderung von Undredal nach Stokko am Fjord entlang und zurück. Noch während wir frühstückten, kam ein Milchlastwagen der einzigen norwegischen Großmolkerei „Tine“ vorbei und nahm die hier vorab vom Bauern abgestellte Milch mit. Seltsam, denken wir, hatte es doch im Vortrag gestern geheißen, dass die Ziegenmilch hier im Tal von den Bauern selber verarbeitet wird. Na, vielleicht hat hier ja auch jemand Kühe, denken wir positiv.

Unser Weg heute führt uns über die Touristenroute „Aurlandsvegen“. Hier gibt es den berühmten Aussichtspunkt „Stegastein“, von dem aus wir einen fantastischen Blick auf die Fjorde haben. Im weiteren Verlauf hatte der Aurland-Fjell für uns 3 Grad, Wind und Schnee und Eis im Angebot. Das ging dann so: Tür auf –  sofort wieder Tür zu – „Gib mir meine Jacke“ – Tür auf und raus. Hier oben gibt es viele Aussichtspunkte, bei denen man wirklich ganz alleine steht. 

Anschließend geht es das Fjell wieder bergab und dann weiter die E16 das schöne Laerdal hinauf in Richtung Borgund. Kurz vorher biegen wir auf die alte Straße Nummer 630 ab und parken auf dem Wanderparkplatz „Vindhella“ neben Rimskjold beim Örtchen namens „Husum“.

    
Von dort sind wir dann den berühmten Wanderweg „Kongsvegen“, besser gesagt das Teilstück „Vindhella“ bis zur Stabkirche nach Borgund gegangen. Der Weg (gebaut um 1800) ist berühmt für seine Serpentinen auf Steinwandfundamenten. 

Zurück gingen wir als Rundweg den Schwesterweg „Sverrestigen“, den alten Postweg. Lauf Internet wäre das eine 4,5 Kilometer lange (1,5 Stunden) Wanderung gewesen. Unterwegs fing es dann leider an zu regnen. Ob es am Regen lag oder woran auch immer, liefen wir  in 2,5 Stunden 7,5 km (bei 300 Höhenmetern). 

    

Wir waren pitschenass und erschöpft, als wir zum Bus zurück kamen. Der Sverrestigen ist unbefestigt teilweise wegen der Nässe sehr rutschig gewesen. Tipp im Regen: Nur den Vindhella nutzen, der ist kein Problem. 

 
Anschließend kochte Christian uns dann Reis mit Hähnchen-Kokos-Curry und wir haben gegessen wie die Weltmeister, bevor wir hundemüde ins Bett gefallen sind.

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