Übersicht der 2017er-Route

In 2017 haben wir eine 70-tägige Reise unternommen. Wir sind dabei durch Deutschland, Frankreich, Irland, das vereinigte Königreich, Belgien und die Niederlande gereist.

Die Route haben wir relativ spontan entschieden. Es war eine von mehreren Optionen, nämlich die „Schönwetter-Option“. Wir hatten während unserer Reise fast jeden Tag schönes Wetter und sind dafür sehr dankbar. Das ist gerade in den diesmal befahrenen Gefilden nicht selbstverständlich. Natürlich gab es den einen oder anderen Regentag, diesen haben wir dann meist als „Fahrtag“ für weitere Entfernungen genutzt.

Unsere Route findest du in der folgenden Karte rot markiert. Die schwarze Route entspricht einem Ausschnitt der 2016-er Route von Kalabrien über Russland zum Nordkap.

Ganz grob kann ich sagen: Frankreich und Wales eignen sich toll für eine Reise außerhalb der Saison und der Schulferien, ansonsten ist es für mich persönlich an der Küste etwas zu voll. In Irland gibt es so viele Möglichkeiten, auch innerhalb der Hochsaison einsam zu stehen, dass es uns hier gut gefallen hat.

Möchtest du schwimmen gehen, solltest du in allen diesen Ländern einen Neoprenanzug anziehen oder sehr robust sein (was ich nicht bin). Die Wassertemperatur kommt im Sommer im Durchschnitt auf 16 Grad.

Im Elsass sprechen viele Menschen noch elsässisch und verstehen dich somit auch gut, wenn du „ditsch“ sprichst. Ansonsten solltest du für Frankreich ein Jahr Schulfranzösisch im Hinterkopf haben oder dir etwas alternatives ausdenken, wie z.B. die wichtigsten Sätze irgendwo aufschreiben oder einen „Telefonjoker“ erreichbar haben). In Irland und GB kommst du mit Schulenglisch prima zurecht – bis auf wenige Ausnahmen im Norden, wo ein spannender Dialekt gesprochen wird. Belgien und Niederlande sind problemlos. Wenn dort kein Deutsch gesprochen wird, so doch immerhin gutes Englisch.

In jedem Land waren die Menschen in den allermeisten Fällen sehr freundlich und hilfsbereit. Die ein oder andere Ausnahme gibt es aber wohl überall auf der Welt. Man grüßt sich mit Bonjour! oder Hi, how are you? – zurück in Deutschland habe ich angefangen, meine Nachbarn zu grüßen. Oft ernte ich skeptische Blicke oder gar keine Reaktion. Nur kleine Kinder und schräge Vögel grüßen sofort zurück und freuen sich. Ich nenne Deutschland daher derzeit das „Land der Brummbären“.

Gut für jede Reise ist der Wegfall der Roaminggebühren seit Juni dieses Jahres. Das erleichtert das Leben eines jeden Reisenden sehr. Was wir vergessen haben ist ein Stromadapter für die Inseln, denn die Stecker haben hier 3 „Pinne“. Ist aber kein Weltuntergang, diese Adapter kannst du überall kaufen.

Die kostengünstigen Übernachtungen bei Landvergnügen, France Passion und Brit Stops kann ich empfehlen. Uns hat insbesondere der Kontakt zu den Bio-Bauern und Landwirten aus Passion sehr gefallen. Für Merle war der Kontakt zu den Tieren auf den Farmen sehr schön.

In Irland und Nordirland waren wir auch frei stehen (wild campen hört sich zu „wild“ an). Wir haben vorher mit Einheimischen gesprochen und alle sagten unisono, dass es niemanden stört und es die Höhenbegrenzungen nur wegen des „fahrenden Volkes“ gibt. In der Tat konnten wir überall übernachten, selbst ein oder zweimal dort, wo es zweifelhaft war, ob das „erlaubt“ war.

Auf die Frage: Wo war es denn am Schönsten? kann ich nur antworten: Das kann man mit einem Satz oder Blogbeitrag nicht beantworten 🙂 Daher freue ich mich, wenn du dir zu den einzelnen Stationen die jeweiligen Blogbeiträge anschaust.

Ich kann jedem nur eine Reise in diese Länder empfehlen. Freundliche Menschen, lustige Begegnungen und viele tolle Landschaften erwarten dich!

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